Selen ist ein Spurenelement. Es steckt in Fleisch, aber auch in Hülsenfrüchten, Fisch, Steinpilzen, Nüssen und Gemüse. Und auch Superfoods, wie die beispielsweise Goji-Beere, enthalten jede Menge des gesunden Stoffes. Doch was bewirkt Selen eigentlich in unserem Körper? Was macht es so existenziell? Gerade für uns Hashimoto-Erkrankte ist Selen besonders wichtig, da es für die Funktion der Schilddrüse unverzichtbar ist. Es liegt auch im Schilddrüsengewebe in hoher Konzentration vor. Doch entfaltet das Spurenelement viele weitere positive Wirkungen.

Selen gilt allgemein als Antioxidans, da es freie Radikale abwehrt, die täglich in Form von Umweltgiften, Genussmitteln und Stress auf unseren Körper einwirken. Daher wird ihm eine vorbeugende Wirkung gegen Krebserkrankungen zugeschrieben. Gleichzeitig ist es Bestandteil von Schutzenzymen und somit wichtig für die Entgiftung. Und auch auf den Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat es einen positiven Effekt. Doch es kann viel mehr.

Entzündungshemmend

Selen ist ein wunderbares Mittel gegen akute und chronische Entzündungsprozesse. Speziell bei einer gestörten Immunabwehr und somit auch bei einer Autoimmunerkrankung wie Hashimoto, wirkt es sich sehr positiv auf den Krankheitsverlauf aus. Es hemmt den Entzündungsprozess an der Schilddrüse und wirkt zugleich auch hemmend auf die eventuell vorliegende Entzündung an der Darmschleimhaut. Speziell für die Behandlung von Hashimoto, aber auch von Morbus Basedow, hat sich dieses Spurenelement als sehr wirkungsvoll erwiesen. Daher sollten wir gezielt Lebensmittel in unseren Speiseplan einbauen, die den Stoff enthalten.

Selen – Gut für die Schilddrüse

Zunächst ist Selen Bestandteil eines Stoffes, der das Schilddrüsengewebe vor dem schädlichen Einfluss von Wasserperoxid schützt, das bei der Synthese von Schilddrüsenhormonen entsteht. Außerdem spielt Selen bei der Umwandlung des Schilddrüsenhormons Thyroxin (T4) zum aktiven Hormon Trijodthyronin (T3) eine wichtige Rolle. Kommt es hier zu einem Mangel, entsteht ein Überschuss von T4 zu T3. Und dies beeinflusst die Schilddrüsenfunktion negativ.

Wir sollten daher vor diesem Gesichtspunkt die Möglichkeit nutzen und Selen gezielt zur Behandlung von Hashimoto einsetzen.

Entgiftend

Speziell bei der Entgiftung und Ausleitung von Schwermetallen sowie anderen Umweltgiften, die täglich in unserem Organismus landen, leistet es einen wichtigen Beitrag. Auch deshalb sollten wir vermehrt selenhaltige Lebensmittel zu uns nehmen. Schließlich sind für die Behandlung einer Hashimoto-Erkrankung und die Stärkung der Schilddrüse, vor allem auch eine starke Leber und ein gesunder Darm notwendig. Schwermetalle wirken sich (nicht nur) sehr negativ auf die Leber aus. Das Entgiftungsorgan wird geschwächt. Und wie wir wissen steht die Leber in direktem Zusammenhang mit der Schilddrüse. Gleichzeitig reagiert natürlich auch die Schilddrüse sehr sensibel auf jegliche Giftstoffe, die auf sie einwirken.

Mit Selen und seinen entgiftenden Eigenschaften, können wir somit einen großen Beitrag zum Schutz und zur Heilung unserer Schilddrüse leisten.

Selen

Leider übernimmt die Kasse nicht die Kosten für Selen, so dass ich persönlich immer auf Großpacks zurück greife, um wenigstens hier ein paar Cent zu sparen.
Hier kannst Du es kaufen, gewöhnlich kostet es in der Apotheke noch Einiges mehr.
Meine Dosierungsempfehlung: täglich 50 – 100 mg dauerhaft; in stressigen Zeiten oder bei Mangel 200mg. Meine komplett leeren Depots waren nach 9 Monaten wieder aufgefüllt. Nun nehme ich nur geringe Dosen und so eine Packung wie links abgebildet, reicht bei mir 1 Jahr.